Geschichte des Bieres

Interessieren Sie sich für die Geschichte und die Entstehung des Bieres?

 

Bereits 3000 v. Chr. wurde von den Sumerer eine Art Bier (mit vergorenem Brotteig) gebraut, ebenso dann von den Babyloniern, Ägyptern und  Germanen.  Aus dem Jahre  800 v. Chr. stammt der älteste Nachweis dafür, dass auch deutschen Boden Bier gebraut wurde (gefundene Bieramphoren in Kasendorf bei Kulmbach). Das Bier erfreute sich immer größerer Beliebtheit. Klöster machten in früheren Jahrhunderten den weltlichen Brauereien beim Bierverkauf Konkurrenz. Mönche untersuchten alte Schriften auf Hinweise zur Brautechnik. Dies bedingte, dass ihr Bier oftmals besser schmeckte als das der Brauereien des Umfeldes. Angeblich soll in Brabanter Klöstern zum ersten Mal Hopfen zum Würzen verwendet worden sein. Daraus entstand wahrscheinlich die Sage, das König Gambrinus der Erfinder des Bieres sei. Auch heutzutage wird dieser noch als Schutzpatron der Brauer und Bierliebhaber verehrt.


bier pichen

Einst standen die Brauer vor dem Problem, wo sie im Sommer ihr Bier kühlen sollten, da nur vom 29. September bis zu Sankt Georg am 23. April gebraut werden durfte .  Hierzu wurden Keller in Wäldern vor den Städten gegraben, aus denen die Kellerwirtschaften entstanden. Die Brauer verkauften ihre Biere direkt an die Bevölkerung und stellten deshalb Tische und Bänke unter die Bäume. Den Wirten passte dies nicht – sie wollten dass die Brauer nur an sie selbst und nicht an jeden das Bier verkaufen sollten.  König Ludwig I. bestimmt daraufhin, dass der Ausschank über den Kellern erlaubt sei, verfügte aber auch, dass der Brauer kein Essen verkaufen durfte. Wer also sein Bier unter den Bäumen genießen wollte, musste sich seine Brotzeit selbst mitbringen; der traditionelle Biergarten war entstanden. Besonders passend zum Bier sind Weißwurst, Brez´n, Rettich und Obatzda (Rezept zum Selbermachen finden Sie in unserem Rezeptbuch).